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Michael Spinks
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Contents
β’ Leben
β’ Amateur
β’ Profikarriere
β’ Weblinks
β’ Einzelnachweise
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Leben
Michael Spinks war eines von sieben Kindern, darunter der spΓ€tere Boxer und Olympiasieger Leon Spinks (1953β2021). Sein Vater verlieΓ die Familie 1957 und seine Mutter Kay musste die Familie mit sechs SΓΆhnen und einer Tochter alleine durchbringen, dies in dem berΓΌchtigten Wohnprojekt Pruitt-Igoe im Norden von St. Louis.
Er war verheiratet mit Sandy Massey, die 1983 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam und Vater der gemeinsamen Tochter Michelle.
Im Januar 1983 kam es in Philadelphia zu einer Verfolgungsjagd zwischen Spinks und der Polizei. Im von Spinksβ gelenkten Wagen wurde eine Handfeuerwaffe gefunden, die als gestohlen gemeldet worden war. Spinks gab an, die Waffe geschenkt bekommen zu haben.cite-ref-1[1] Ihm wurde unrechtmΓ€Γiger Waffenbesitz vorgeworfen, bei der Gerichtsverhandlung im April 1983 gestand er seine Schuld ein, Spinks wurde zu einer Geldstrafe in HΓΆhe von 1700 US-Dollar verurteilt.cite-ref-2[2]
Amateur
Als Amateur gewann er 1974 und 1976 das renommierte Golden-Gloves-Turnier und wurde 1975 nach einer Finalniederlage gegen Tom Sullivan Zweiter. Auch bei den US-amerikanischen Meisterschaften 1975 belegte er den zweiten Platz, er unterlag dort Tommy Brooks. Eine Niederlage gegen Brooks verhinderte auch seine Teilnahme an den Panamerikanischen Spielen 1975.
1976 setzte sich Spinks bei den US-amerikanischen Trials erstmals gegen Brooks durch und gewann bei den Olympischen Spielen in Montreal die Goldmedaille im Mittelgewicht, wobei er im Laufe des Turniers Ryszard Pasiewicz, Polen (5:0), Alec NΔstac, RumΓ€nien (w.o.), und Rufat Riskiyev aus der Sowjetunion schlug (RCS 3.).
Seine Bilanz als Amateurboxer war 93-7.
Profikarriere
Spinksβ Profikarriere als Halbschwergewichtsboxer begann 1977. In den folgenden Jahren siegte er vorzeitig gegen Yaqui Lopez und Marvin Johnson. Er boxte sich bis zu einem WBA-Titelkampf, den er am 18. Juli 1981 nach groΓen Anfangsproblemen gegen Eddie Mustafa Muhammad gewann. Er verteidigte den Titel fΓΌnf Mal (unter anderem gegen den ungeschlagenen Mustafa Wasajja), bevor es am 18. MΓ€rz 1983 zu einem Vereinigungskampf mit dem WBC-TiteltrΓ€ger Dwight Qawi kam. Spinks setzte sich ΓΌber fΓΌnfzehn Runden nach Punkten durch. Im selben Jahr schlug er Oscar Rivadeneyra (Bilanz 18-0) und 1984 gewann er zusΓ€tzlich den neu eingefΓΌhrten Titel der IBF und gilt deshalb als einer der besten Halbschwergewichtler aller Zeiten.
Seine Halbschwergewichtstitel verteidigte er zwei Mal gegen ungeschlagene Gegner, bevor er am 21. September 1985 gegen Larry Holmes um den Schwergewichtstitel der IBF boxte. Holmes benΓΆtigte zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Sieg, um den 49-0-Rekord im Schwergewicht von Rocky Marciano einzustellen. Doch Spinks gewann den Kampf nach Punkten und wurde neuer Weltmeister. Damit war er der erste Boxer ΓΌberhaupt, der Schwergewichtsweltmeister werden konnte, nachdem er bereits Weltmeister im Halbschwergewicht gewesen war. Es gab zwar bereits vorher mehrere frΓΌhere Halbschwergewichtler, die dann den Schwergewichtstitel gewinnen konnten, doch waren sie zuvor nicht Weltmeister im Halbschwergewicht. Am 19. April kam es zum RΓΌckkampf mit Holmes, den er auch wieder knapp nach Punkten fΓΌr sich entscheiden konnte.
Sein Titel wurde ihm dann allerdings aberkannt, da er sich weigerte, gegen den offiziellen IBF-Herausforderer Tony Tucker anzutreten und stattdessen einen hΓΆher dotierten Kampf gegen den populΓ€ren Gerry Cooney bestritt, den er durch K. o. gewann.
Er trat darauf zunΓ€chst ungeschlagen zurΓΌck, machte aber ein lukratives Comeback gegen den aufstrebenden Mike Tyson. Die Begegnung mit Tyson am 27. Juni 1988 sollte dann auch sein letzter Kampf sein, er verlor durch K. o. in der ersten Runde. Es war die erste und einzige Niederlage seiner Profikarriere.
1994 fand Spinks Aufnahme in die International Boxing Hall of Fame.
Liste der ProfikΓ€mpfe
Weblinks
Commons
: Michael Spinks
β Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
β’ Michael Spinks in der BoxRec-Datenbank
β’ Michael Spinks in der BoxRec-Encyclopaedia
β’ Michael Spinks in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise